Mit dem Neubau werden die be­stehenden Schwer­­punkte von Confraternität und Goldenem Kreuz unter einem Dach ver­­eint. So ent­steht in zentraler Lage mit guter An­­bindung an den öffent­­lichen Ver­­kehr eine Klinik, die höchsten medizin­ischen und pfleger­ischen Stand­ard mit einem Ambiente ver­­bindet, das seiner­­seits zur Genesung bei­­trägt.

Leistungs­spektrum

Patient:innen werden im Neu­bau auf etwa 30.000 m² ein persönliches, service­orientiertes Um­feld mit einem hohen Anteil an Ein­bett­zimmern vor­finden. Ge­plant sind 120 Betten auf vier Betten­stationen. Weiters sind im Neu­bau u.a. sechs Operations­säle, zwei Endo­skopie­räume, vier Kreiß­säle und ein zeit­ge­mäßes Ordinations- und Tages­klinik­zentrum vor­ge­sehen. Der Neu­bau wird das ge­samte medizinische Spektrum der beiden Kliniken um­fassen, darunter unter anderem ein Zentrum für Frauen­ge­sund­heit und Geburts­hilfe, einen Schwer­punkt zu Männer­ge­sund­heit und ein breit­ge­fächrtes chirurgisches Leistungs­an­gebot. Dies wird er­gänzt um modernste Diagnostik (Radiologie inklusive MR und CT, Labor etc.) sowie um­fassende tages­klinische Leistungen. Ein an­ge­schlossenes Ordinations­zentrum bündelt das An­ge­bot an ambulanten Be­hand­lungen. Auch die wachsenden Mög­lich­keiten der Tele­medizin werden in der Planung be­rück­sichtigt.

120 Betten
6 OP-Säle
4 Kreißsäle
2 Endoskopie­räume
Ordinations- & Tages­klinik­zentrum
Radiologie (alle Kassen)

Nachhaltigkeit

Bei der Errichtung des neuen Ge­bäudes werden nach­haltige Bau­weise und ein um­welt­scho­nen­der Betrieb beson­ders im Vor­der­grund stehen. Gesund­heits­för­dernde Archi­tektur mit viel natür­lichem Licht und Themen der Nach­haltig­keit werden beim Neu­bau eine zentrale Rolle spielen; die Erhaltung und Erwei­terung des be­grünten Außen­raums erhält beson­deres Augen­merk. Begrünte Dach­terrassen und Loggien sowie Ele­mente der Fassa­den­be­grünung dienen nicht nur dem Mikro­klima und der Bio­diver­sität. Es wird damit auch ein Außen­raum ge­schaffen, der sowohl die An­forde­rungen eines moder­nen Kran­ken­hauses erfüllt als auch der Öffent­lich­keit einen Mehr­wert bietet. Ein öffent­lich zu­gäng­licher Garten sorgt für noch mehr Grün und bildet eine Er­holungs­oase im 8. Bezirk. Bei der Energie­ver­sorgung wird auf Energie­effi­zienz und er­neuer­bare Energien ge­setzt, so soll die Wärme­bereit­stellung unter anderem über Geo­thermie erfolgen und eine Photo­voltaik­anlage am Dach des Ge­bäudes an­ge­bracht werden.

Urban Mining: Nach­haltige Ver­wertung be­stehender Ressourcen

Dem Thema Nachhaltig­keit wird in der Phase des Bauens ein starker Fokus ge­widmet. Bei „Urban Mining“ geht es darum, be­stehende Ressourcen zu nutzen, statt neue zu ver­brauchen. So werden Materialien im Kreis­lauf gehalten, Abfall wird reduziert und CO₂ ein­gespart.

Ehemaliger Dachstuhl. © Drees & Sommer
Steinfliesen. © Drees & Sommer
Rückbau

Der Abbruch des Gebäudes erfolgt in Form eines so­ge­nannten Rück­baus. Dabei wird das Gebäude nicht einfach ab­ge­rissen, sondern Schritt für Schritt zer­legt. So können die ver­schiedenen Materialien wie Holz, Metall, Glas oder Beton sauber ge­trennt und wieder­ver­wertet werden. Auf diese Weise können rund 80 bis 90 Prozent der an­fallenden Bau­stoffe recycelt oder weiter ge­nutzt werden – zum Bei­spiel als Recycling­beton für neue Bau­projekte oder als Roh­stoff für Metall- und Holz­produkte.

Bauteile mit spannendem Wieder­ver­wendungs­potenzial

In Kooperation mit einem spezialisierten Bau­stoff­händler, der seit Generationen Alt­holz und historische Materialien auf­bereitet, wurden Stein­fliesen sorg­fältig aus­ge­baut und können so in neue Projekte Ein­gang finden. Der ge­zimmerte Dach­stuhl wurde für die Wieder­ver­wendung ent­nagelt, ge­waschen und ge­bürstet, damit die charakter­istische Optik er­halten bleibt. Solche Elemente mit historischem Charakter finden dann im Innen­aus­bau ent­sprechender Bauten Ver­wendung.

Inventar und Möblierung des alten Ge­bäudes

Was in Großprojekten oft auf dem Müll landet, erhält ein zweites Leben. Schreib­tische, Stühle, TV-Geräte und andere nicht-medizinische Be­stand­teile der Klinik­aus­stattung, die im Zuge der Über­siedlung nicht mehr benötigt wurden, bekamen in einer Online-Auktion eine Chance auf Weiter­ver­wendung: ein wirkungs­voller Bei­trag zur Ab­fall­ver­meidung. Ausge­diente Medizin­technik – wie Defibril­lator, Patienten­monitore und Spritzen­pumpe – wurden an die HTL Spenger­gasse gespendet und kommen in der Medzin­informatik-Aus­bildung zum Einsatz. Der Verein 3 Engel für 4 Pfoten erhielt mehr als 70 Matratzen aus Patienten­betten, die den betreuten Tieren zugute kommen.

Mehr Informationen

Lesen Sie mehr zum Neubau in den Presse­aus­sendungen

Kontakt

Bei allgemeinen Anfragen kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail.

Kontakt für Anrainer:innen

Ombudsstelle
Karin Oppeker
T: +43 664 856 29 35
E: ombudsstelle-neubau@mavie-med.at

Bei dringenden An­liegen bitten wir um Kontakt­auf­nahme per Telefon oder WhatsApp.

Kontakt für Medien

Mag. Barbara Werwendt
Corporate Communications
Mavie Med Holding GmbH
T: +43 1 586 28 40-103
M: +43 664 551 21 21
E: barbara.werwendt@mavie-med.at

Kontakt für Medien

Sabine Ritzinger
Marketing & Kommunikation
Privatklinik Confraternität & Goldenes Kreuz
T: +43 1 40 111-9540
M: +43 664 626 05 01
E: sabine.ritzinger@pkcgk.at