Wir haben den Entwurf städtebaulich sorgsam angelegt. Ziel ist, dass sich das Gebäude mit all seinen Anforderungen an ein Krankenhaus gut in die Umgebung einfügt und den Ort für die künftigen Nutzer:innen, aber auch für die Stadtbewohner:innen attraktiv gestaltet und aufwertet. Gesundheitsfördernde Architektur mit viel natürlichem Licht und Themen der Nachhaltigkeit werden beim Neubau eine zentrale Rolle spielen.
Aktuelle Hinweise
Unser Magnetresonanztomograph (MRT) wird übersiedelt. Für dieses Großgerät ist eine gewisse Logistik notwendig: in den nächsten Tagen wird dafür Ecke Skodagasse – Lederergasse eine Öffnung an der Fassade hergestellt, damit das Gerät dann in der Nacht von 16.04. auf 17.04.2026 herausgehoben werden kann. Um den Verkehrsfluss der Buslinie 13A nicht zu behindern, können die Hebearbeiten nur in den Nachtstunden erfolgen.
Bauplanung
Fragen und Antworten
Die beiden erfolgreichen Traditionskliniken Confraternität und Goldenes Kreuz werden in einem gemeinsamen Neubau am Standort der heutigen Privatklinik Confraternität in der Skodagasse zusammengeführt. Mit dem Neubau entsteht bis Ende 2028 ein Standort für Top-Medizin, eine der modernsten Privatkliniken Österreichs.
Es wird ein städtebaulich gut integrierter Bau mit einer Vielzahl medizinischer Fachrichtungen errichtet. Dieser wird unter anderem mit 120 Betten auf vier Bettenstationen und einem Einzelzimmeranteil von rund 80 Prozent sowie sechs Operationssälen, zwei tagesklinischen Eingriffsräumen, zwei Endoskopieräumen und einem Herzkatheterraum ausgestattet sein und ein zeitgemäßes Ordinations- und Tagesklinikzentrum bieten. Der Neubau wird auch über eine Geburtshilfestation mit vier Kreisssälen verfügen.
Das Bauprojekt wurde im Juli 2023 den zuständigen Gremien auf Bezirksebene präsentiert. Im Frühjahr 2024 fand ein Generalplaner-Realisierungswettbewerb für den Neubau statt. Eine Wettbewerbsjury, der auch Vertreter:innen des 8. Wiener Gemeindebezirks sowie der Magistrate der Stadt Wien angehörten, erklärte im Juni 2024 einstimmig den Entwurf des renommierten österreichischen Büros Baumschlager Eberle Architekten zum Sieger. Gemeinsam mit diesem Büro als Generalplaner wurde seither auf Basis des Siegerprojekts die Detailplanung für den Neubau entwickelt.
Gute Nachbarschaft ist uns ein großes Anliegen. Natürlich werden die Anrainer:innen im Projektverlauf regelmäßig informiert und wir stehen auch in Austausch mit der Bezirksvertretung.
- Website & Mailadresse: Auf unserer Website ist ein Überblick über den Neubau zu finden. Dort werden während der Planungs- und Bauphase kontinuierlich aktuelle Informationen ergänzt. Anfragen können jederzeit an die Mailadresse klinik-der-zukunft@mavie-med.at adressiert werden.
- Für die Bauphase ist eine Ombudsstelle als zentrale Ansprechstelle für Anrainer:innen eingerichtet:
Frau Karin Oppeker
T: + 43 664 856 2935
E: ombudsstelle-neubau@mavie-med.at - Veranstaltungen:
- Am 8.11.2024 fand im Amtshaus Josefstadt in Abstimmung mit der Bezirksvorstehung die erste Dialog-Ausstellung statt, zu der Interessierte Bürger:innen eingeladen waren. Die Veranstaltung wurde zuvor über die Bezirksmedien bekannt gemacht.
- Die 2. Dialog-Ausstellung fand am 16.1.2026 ebenfalls im Amtshaus Josefstadt statt. Auch hier erfolgte die zeitgerechte Ankündigung über die Bezirksmedien.
Die Planung des Neubaus ist (auch in der Höhe) innerhalb der Grenzen der Flächenwidmung erfolgt. Es ist seitens des Bauträgers nicht geplant, einen Antrag für „Abweichungen von Vorschriften des Bebauungsplanes“ (§69WBO) zu stellen.
Wie bei allen unseren Bauprojekten wird es Vorgaben an die Planer geben, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.
Um Lärm-, Staub- und Vibrationsemissionen zu minimieren, werden die gesetzlichen Vorschriften des Wiener Baulärmgesetzes während der Bauarbeiten strikt eingehalten. Die Erschütterungen werden kontinuierlich überwacht und dokumentiert. Mit dem Einsatz von lärm- und vibrationsschonenden Bohrpfahlverfahren anstatt lärmintensiver Rammarbeiten und modernen schallgedämpften Baumaschinen soll die Geräuschentwicklung im Bauverfahren reduziert werden. Darüber hinaus sorgen phasenoptimierte Bauabläufe dafür, dass lärmintensivere Arbeiten gebündelt werden. Lärmintensive Arbeiten werden sich mit zunehmendem Baufortschritt ins Innere verlagern und so zu Lärmreduktionen führen.
Die Streckenführung der Autobuslinie 13a wird während der Bauphase nicht verändert.
Die innerstädtische Lage ist uns bewusst, sie stellt aber auch einen großen verkehrstechnischen Vorteil dar, denn die Liegenschaft ist exzellent an den öffentlichen Verkehr angebunden. Um die Belastungen für Anrainer:innen so gering wie möglich zu halten, wird z.B. auch ein unterirdischer Ladehof gebaut. Die Verkehrsverträglichkeit der geplanten Zu- und Abfahrt wurde von einem unabhängigen Verkehrsplaner untersucht und bestätigt.
Derzeit gehen wir in der Planung davon aus, dass es zwei Baukräne während der Rohbauarbeiten geben wird.
Die Bausubstanz der heutigen Privatklinik Confraternität ist nicht einheitlich, sie stammt aus unterschiedlichen Zeiten. Das Gebäude ist nicht denkmalgeschützt.
Die Architekten haben den Entwurf städtebaulich sehr sorgsam und bewusst angelegt. Die Fassade ist durch behutsam gesetzte Rücksprünge in der Art von ‚Stadthäusern‘ geplant und fügt sich damit harmonisch in den umgebenden Altbestand. Ziel ist, dass sich das Gebäude mit all seinen Anforderungen an ein Krankenhaus gut in die Umgebung einfügt und den Ort für die künftigen Nutzer:innen, aber auch für die Stadtbewohner:innen attraktiv gestaltet und aufwertet.
Das Büro Baumschlager Eberle Architekten ging im Juni 2024 einstimmig als Sieger aus einem Realisierungswettbewerb hervor. Baumschlager Eberle hat bereits im In- und Ausland erfolgreich Gesundheitseinrichtungen geplant und umgesetzt. Das Büro ist mit der Generalplanung beauftragt.
Gesundheitsfördernde Architektur mit viel natürlichem Licht und Themen der Nachhaltigkeit werden beim Neubau eine zentrale Rolle spielen. Die Erhaltung und Erweiterung des begrünten Außenraums bekommt besonderes Augenmerk. Begrünte Dachterrassen und Loggien sowie Elemente der Fassadenbegrünung dienen nicht nur dem Mikroklima und der Biodiversität. Es wird damit auch ein Außenraum geschaffen, der sowohl die Anforderungen eines modernen Krankenhauses erfüllt, als auch der Öffentlichkeit einen Mehrwert bietet. Ein öffentlich zugänglicher Garten sorgt für noch mehr Grün und bildet eine Erholungsoase im 8. Bezirk.
Bei der Energieversorgung wird auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien gesetzt, u.a. Wärmepumpen und eine Photovoltaikanlage, die am Dach des Gebäudes angebracht wird.
Der Bau wird klimaaktiv Kriterien erfüllen. Die Zertifizierung klimaaktiv:gold wird angestrebt.
Das Abrücken des Gebäudes von der Straßenfront und die Höhenentwicklung erlauben es prinzipiell, eine erdgebundene Fassadenbegrünung zu realisieren. Soweit es die Hygieneanforderungen an ein Krankenhaus erlauben, sind wir bestrebt, möglichst viele Flächen zu begrünen und in das Gesamtkonzept zu integrieren.
Die Immobilien, in denen die Traditionskliniken heute untergebracht sind, sind langfristig nicht für die Ansprüche moderner Medizin entwickelbar. Heute baut man Kliniken ganz anders. Der Fortschritt in der Medizin macht andere Raumaufteilungen mit anderen räumlichen Anforderungen nötig, z.B. bei Funktionseinheiten wie OP-Sälen - das erfordert andere Strukturen als in der Vergangenheit. Daher macht nur ein Neubau Sinn. Die beiden Traditionskliniken werden daher in einem Neubau unter einem Dach zusammengeführt. Damit werden die Kompetenzen und Stärken beider Kliniken gebündelt, sie ergänzen einander und den Patient:innen wird im Neubau ein beeindruckendes und umfassendes Leistungsspektrum in Medizin und Pflege zur Verfügung stehen.
Kontakt
Ombudsstelle
Karin Oppeker
T: +43 664 856 29 35
E: ombudsstelle-neubau@mavie-med.at
Mag. Barbara Werwendt
Corporate Communications
Mavie Med Holding GmbH
T: +43 1 586 28 40-103
M: +43 664 551 21 21
E: barbara.werwendt@mavie-med.at
Sabine Ritzinger
Marketing & Kommunikation
Privatklinik Confraternität & Goldenes Kreuz
T: +43 1 40 111-9540
M: +43 664 626 05 01
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