Wir haben den Entwurf städtebaulich sorgsam angelegt. Ziel ist, dass sich das Gebäude mit all seinen Anforderungen an ein Krankenhaus gut in die Umgebung einfügt und den Ort für die künftigen Nutzer:innen, aber auch für die Stadtbewohner:innen attraktiv gestaltet und aufwertet. Gesundheitsfördernde Architektur mit viel natürlichem Licht und Themen der Nachhaltigkeit werden beim Neubau eine zentrale Rolle spielen.
Aktuelle Hinweise
Update Oktober
Im Zeitraum von Montag, 12. Oktober 2026, bis Dienstag, 13. Oktober 2026, holt ein Spezialtransport einen Bagger ab.
Derzeit erfolgt die Einbringung der Tiefenbohrsonden. Geplante Fertigstellung: Oktober 2026
Der Aussteifungsdeckel (= Decke über 1.Untergeschoß) wird bis November 2026 fertig betoniert.
Der Abschluss der Erdaushubarbeiten bis zur Baugrubensohle und der Kanalarbeiten erfolgt bis Februar 2027.
Update September
Am Dienstag, 29. September 2026, liefert ein Sondertransport im Zeitraum zwischen ca. 4:30 Uhr und 6 Uhr morgens eine überbreite Stahlkonstruktion in der Haspingergasse an.
Am Donnerstag, 17. September 2026, holt ein Spezialtransport zwischen 1 und 6 Uhr morgens einen Bagger ab.
In den frühen Morgenstunden des 18. und des 22. September wird je ein weiteres Baugerät mit Spezialtransport abgeholt.
Ab KW 39, beginnend mit 21.9.2026, werden die Erdwärmesonden errichtet (Dauer ca. 25 Arbeitstage).
Im Zuge der Baustelleneinrichtung entsteht bis Ende September 2026 eine Containeranlage für Büro- und Sanitärräume.
Update August
Die oberirdischen Abbrucharbeiten sind abgeschlossen.
In der Nacht von Freitag, 21. August 2026, auf Samstag, 22. August 2026, findet ein Sondertransport statt.
Anmerkung: Der Sondertransport konnte früher erfolgen und ist bereits erledigt.
Am Montag, 17. August 2026, holt ein Spezialtransport zwischen 1 und 6 Uhr morgens eines der beiden Bohrpfahlgeräte ab.
Update Juli
In der Nacht von Donnerstag, 23. Juli 2026, auf Freitag, 24. Juli 2026, liefert ein Spezialtransport das zweite Bohrpfahlgerät an.
Die aktuelle Wetterlage (nahezu keine Niederschläge über einen langen Zeitraum) begünstigt leider die Staubentwicklung auf der Baustelle. In Verbindung mit den herrschenden hohen Temperaturen kann dies zusätzlich als belastend wahrgenommen werden.
Auf der Baustelle werden zahlreiche Maßnahmen gesetzt, um die Staubentwicklung möglichst zu reduzieren, u.a:
- Der zum Abbruch des Altgebäudes eingesetzte Bagger ist mit zwei Sprühdüsen zur Staubreduktion ausgestattet.
- Ab sofort ist ein Wasserwerfer im Einsatz, der die Situation wesentlich verbessert.
- Einsatz einer Straßenkehrmaschine an jedem Arbeitstag.
- Reinigung der Gehsteige an jedem Arbeitstag.
Für Anfragen steht die Ombudsstelle zur Verfügung:
Karin Oppeker
T: +43 664 856 29 35
E: ombudsstelle-neubau@mavie-med.at
Derzeit finden parallel zu den Rückbauaktivitäten bereits erste Maßnahmen zur Baufeldumschließung statt - es wurde mit der Errichtung der Bohrpfähle begonnen.
Aufgrund der übermäßig langen witterungsbedingten Trockenphase wurden zusätzliche Staubschutzmaßnahmen etabliert, die die täglichen Arbeiten begleiten.
Umfangreichere Aktivitäten rund um die Nachhaltigkeit im Rückbau: Die umweltschonende Herangehensweise im Rückbau ist uns ein großes Anliegen. Dazu werden alle Stoffe vor dem maschinellen Abbruch im Innenbereich abgebrochen und getrennt. So werden beispielsweise die Bodenbeläge, die Gipskartonplatten etc. vorab ausgebaut und sortiert. Von außen sind diese Maßnahmen nicht wahrnehmbar. Das nimmt auf Grund der Vielzahl von Materialien und vielen verschiedenen Einbausituationen etwas mehr Zeit in Anspruch als vorab angenommen. Diese Themen konnten von den Dienstleistern teilweise auch erst im Zuge des Rückbaus erkannt werden.
Die genannten Maßnahmen führen dazu, dass der Abschluss der Abbrucharbeiten nun Ende August erfolgen wird. Wir ersuchen alle Anrainer:innen um Verständnis für die Anpassung des Zeitplans. Aufgrund der bereits parallel eingetakteten Bohrpfahlarbeiten führen diese Änderungen zu keiner Verlängerung der geplanten Gesamtbauzeit.
Update Juni
In KW 27, der Woche ab dem 29.6.2026, starten die Bohrpfahlarbeiten.
Update Mai
In KW 21 starteten die Abbrucharbeiten. Diese werden voraussichtlich bis Ende Juli 2026 dauern (siehe Update Juli). Die Buslinie 13a fährt weiterhin wie gewohnt - die Haltestelle und die Linienführung des Busses bleiben von den Abbrucharbeiten unberührt.
Bauplanung
Fragen und Antworten
Die beiden erfolgreichen Traditionskliniken Confraternität und Goldenes Kreuz werden in einem gemeinsamen Neubau am bisherigen Standort der Privatklinik Confraternität in der Skodagasse zusammengeführt. Mit dem Neubau entsteht bis Ende 2028 ein Standort für Top-Medizin, eine der modernsten Privatkliniken Österreichs.
Es wird ein städtebaulich gut integrierter Bau mit einer Vielzahl medizinischer Fachrichtungen errichtet. Dieser wird unter anderem mit 120 Betten auf vier Bettenstationen und einem Einzelzimmeranteil von rund 80 Prozent sowie sechs Operationssälen, zwei tagesklinischen Eingriffsräumen, zwei Endoskopieräumen und einem Herzkatheterraum ausgestattet sein und ein zeitgemäßes Ordinations- und Tagesklinikzentrum bieten. Der Neubau wird auch über eine Geburtshilfestation mit vier Kreißsälen verfügen.
Das Bauprojekt wurde im Juli 2023 den zuständigen Gremien auf Bezirksebene präsentiert. Im Frühjahr 2024 fand ein Generalplaner-Realisierungswettbewerb für den Neubau statt. Eine Wettbewerbsjury, der auch Vertreter:innen des 8. Wiener Gemeindebezirks sowie der Magistrate der Stadt Wien angehörten, erklärte im Juni 2024 einstimmig den Entwurf des renommierten österreichischen Büros Baumschlager Eberle Architekten zum Sieger. Gemeinsam mit diesem Büro als Generalplaner wurde seither auf Basis des Siegerprojekts die Detailplanung für den Neubau entwickelt.
Gute Nachbarschaft ist uns ein großes Anliegen. Natürlich werden die Anrainer:innen im Projektverlauf regelmäßig informiert und wir stehen auch in Austausch mit der Bezirksvertretung.
- Website & Mailadresse: Auf unserer Website ist ein Überblick über den Neubau zu finden. Dort werden während der Planungs- und Bauphase kontinuierlich aktuelle Informationen ergänzt. Anfragen können jederzeit an die Mailadresse klinik-der-zukunft@mavie-med.at adressiert werden.
- Für die Bauphase ist eine Ombudsstelle als zentrale Ansprechstelle für Anrainer:innen eingerichtet:
Frau Karin Oppeker
T: + 43 664 856 2935
E: ombudsstelle-neubau@mavie-med.at - Veranstaltungen:
- Am 8.11.2024 fand im Amtshaus Josefstadt in Abstimmung mit der Bezirksvorstehung die erste Dialog-Ausstellung statt, zu der Interessierte Bürger:innen eingeladen waren. Die Veranstaltung wurde zuvor über die Bezirksmedien bekannt gemacht.
- Die 2. Dialog-Ausstellung fand am 16.1.2026 ebenfalls im Amtshaus Josefstadt statt. Auch hier erfolgte die zeitgerechte Ankündigung über die Bezirksmedien.
Die Planung des Neubaus ist (auch in der Höhe) innerhalb der Grenzen der Flächenwidmung erfolgt. Es ist seitens des Bauträgers nicht geplant, einen Antrag für „Abweichungen von Vorschriften des Bebauungsplanes“ (§69WBO) zu stellen.
Wie bei allen unseren Bauprojekten wird es Vorgaben an die Planer geben, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.
Um Lärm-, Staub- und Vibrationsemissionen zu minimieren, werden die gesetzlichen Vorschriften des Wiener Baulärmgesetzes während der Bauarbeiten strikt eingehalten. Die Erschütterungen werden kontinuierlich überwacht und dokumentiert. Mit dem Einsatz von lärm- und vibrationsschonenden Bohrpfahlverfahren anstatt lärmintensiver Rammarbeiten und modernen schallgedämpften Baumaschinen soll die Geräuschentwicklung im Bauverfahren reduziert werden. Darüber hinaus sorgen phasenoptimierte Bauabläufe dafür, dass lärmintensivere Arbeiten gebündelt werden. Lärmintensive Arbeiten werden sich mit zunehmendem Baufortschritt ins Innere verlagern und so zu Lärmreduktionen führen.
Die Streckenführung der Autobuslinie 13a wird während der Bauphase nicht verändert.
Die innerstädtische Lage ist uns bewusst, sie stellt aber auch einen großen verkehrstechnischen Vorteil dar, denn die Liegenschaft ist exzellent an den öffentlichen Verkehr angebunden. Um die Belastungen für Anrainer:innen so gering wie möglich zu halten, wird z.B. auch ein unterirdischer Ladehof gebaut. Die Verkehrsverträglichkeit der geplanten Zu- und Abfahrt wurde von einem unabhängigen Verkehrsplaner untersucht und bestätigt.
Derzeit gehen wir in der Planung davon aus, dass es zwei Baukräne während der Rohbauarbeiten geben wird.
Während besonders intensiver Bauphasen kann es notwendig sein, auch am Samstag zu arbeiten. Selbstverständlich erfolgen auch diese Tätigkeiten innerhalb der vom Gesetzgeber genehmigten Bauzeiten.
Wir setzen diese Maßnahmen, um die Bauzeit insgesamt so kurz und effizient wie möglich zu halten.
Wir bemühen uns, die Belastungen für die Anrainer:innen so gering wie möglich zu halten.
Die Bausubstanz der heutigen Privatklinik Confraternität ist nicht einheitlich, sie stammt aus unterschiedlichen Zeiten. Das Gebäude ist nicht denkmalgeschützt.
Die Architekten haben den Entwurf städtebaulich sehr sorgsam und bewusst angelegt. Die Fassade ist durch behutsam gesetzte Rücksprünge in der Art von ‚Stadthäusern‘ geplant und fügt sich damit harmonisch in den umgebenden Altbestand. Ziel ist, dass sich das Gebäude mit all seinen Anforderungen an ein Krankenhaus gut in die Umgebung einfügt und den Ort für die künftigen Nutzer:innen, aber auch für die Stadtbewohner:innen attraktiv gestaltet und aufwertet.
Das Büro Baumschlager Eberle Architekten ging im Juni 2024 einstimmig als Sieger aus einem Realisierungswettbewerb hervor. Baumschlager Eberle hat bereits im In- und Ausland erfolgreich Gesundheitseinrichtungen geplant und umgesetzt. Das Büro ist mit der Generalplanung beauftragt.
Gesundheitsfördernde Architektur mit viel natürlichem Licht und Themen der Nachhaltigkeit werden beim Neubau eine zentrale Rolle spielen. Die Erhaltung und Erweiterung des begrünten Außenraums bekommt besonderes Augenmerk. Begrünte Dachterrassen und Loggien sowie Elemente der Fassadenbegrünung dienen nicht nur dem Mikroklima und der Biodiversität. Es wird damit auch ein Außenraum geschaffen, der sowohl die Anforderungen eines modernen Krankenhauses erfüllt, als auch der Öffentlichkeit einen Mehrwert bietet. Ein öffentlich zugänglicher Garten sorgt für noch mehr Grün und bildet eine Erholungsoase im 8. Bezirk.
Bei der Energieversorgung wird auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien gesetzt, u.a. Wärmepumpen und eine Photovoltaikanlage, die am Dach des Gebäudes angebracht wird.
Der Bau wird klimaaktiv Kriterien erfüllen. Die Zertifizierung klimaaktiv:gold wird angestrebt.
Das Abrücken des Gebäudes von der Straßenfront und die Höhenentwicklung erlauben es prinzipiell, eine erdgebundene Fassadenbegrünung zu realisieren. Soweit es die Hygieneanforderungen an ein Krankenhaus erlauben, sind wir bestrebt, möglichst viele Flächen zu begrünen und in das Gesamtkonzept zu integrieren.
Die Immobilien, in denen die Traditionskliniken heute untergebracht sind, sind langfristig nicht für die Ansprüche moderner Medizin entwickelbar. Heute baut man Kliniken ganz anders. Der Fortschritt in der Medizin macht andere Raumaufteilungen mit anderen räumlichen Anforderungen nötig, z.B. bei Funktionseinheiten wie OP-Sälen - das erfordert andere Strukturen als in der Vergangenheit. Daher macht nur ein Neubau Sinn. Die beiden Traditionskliniken werden daher in einem Neubau unter einem Dach zusammengeführt. Damit werden die Kompetenzen und Stärken beider Kliniken gebündelt, sie ergänzen einander und den Patient:innen wird im Neubau ein beeindruckendes und umfassendes Leistungsspektrum in Medizin und Pflege zur Verfügung stehen.
Kontakt
Ombudsstelle
Karin Oppeker
T: +43 664 856 29 35
E: ombudsstelle-neubau@mavie-med.at
Bei dringenden Anliegen bitten wir um Kontaktaufnahme per Telefon oder WhatsApp.
Mag. Barbara Werwendt
Corporate Communications
Mavie Med Holding GmbH
T: +43 1 586 28 40-103
M: +43 664 551 21 21
E: barbara.werwendt@mavie-med.at
Sabine Ritzinger
Marketing & Kommunikation
Privatklinik Confraternität & Goldenes Kreuz
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M: +43 664 626 05 01
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