Was sind Nieren- bzw. Harn­leiter­steine?

Nierensteine (auch Nephroliten genannt) ent­stehen durch aus­kristallisierte Stoffe im Urin, die da­durch feste Ab­lagerungen bilden. Wandern die Steine weiter in den Harn­leiter, werden sie als Harn­leiter­steine be­zeichnet. Nieren­steine können durch besonders ei­weiß­reiche Er­nährung, zu viel Zucker, zu geringer Flüssig­keits­auf­nahme, oder Über­gewicht ent­stehen. Auch wieder­kehrende Harn­wegs­infektionen, chronische Magen-Darm-Er­krank­ungen oder Stoff­wechsel­störungen können das Risiko für Harn­steine er­höhen. Männer sind von der Er­krank­ung doppelt so häufig be­troffen, wie Frauen.

Welche Symptome sind bei Nieren­steinen typisch?

Kleinere Nieren- oder Harnleitersteine gehen in der Regel von selbst ab und ver­ur­sachen meist keine, oder geringe Be­schwerden. Sind die Steine größer und blockieren das Nieren­becken oder den Harn­leiter, führt das bei Be­troffenen oft zu großen Schmerzen. Wenn Sie an folgenden Be­schwerden leiden, sollten Sie diese von unseren Fach­ärzt:innen für Urologie ab­klären lassen:

  • Starke, krampfartige Schmerzen (Nieren­kolik)
  • Starker und häufiger Harn­drang
  • Blut im Urin
  • Übelkeit und Erbrechen

Moderne Steintherapie zur Ent­fernung von Nieren- und Harn­leiter­steinen

Bei größeren Steinen bieten wir unseren Patient:innen moderne Therapien um Nieren- oder Harn­leiter­steine zu ent­fernen. Unsere Urologen sind er­fahrene Ex­perten auf dem Gebiet und führen die Ein­griffe mittels neuester Technik minimal-invasiv und somit für die Patient:innen mög­lichst schonend durch. Bei Be­darf unter­stützt ein Laser der modernsten Generation dabei, große oder härtere Steine vor der Extraktion zu zer­kleinern.

HINWEIS

Die Steintherapie wird nicht zur Be­hand­lung von un­mittel­baren Akut­fällen wie z.B. Koliken an­ge­boten.

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Ablauf der Steinentfernung

Nach einem ausführlichen Anamnese­ge­spräch mit unseren Fach­ärzt:innen für Uro­logie und einer um­fassende Diagnostik wird eine individuell auf Sie ab­ge­stimmte Stein­therapie aus­ge­wählt. Auch nach einer Akut­be­hand­lung (z.B. wegen einer Nieren­kolik) können Nieren- oder Harn­leiter­steine rasch ent­fernt werden. Der Ein­griff er­folgt tages­klinisch in der Privat­klinik Confraternität & Goldenes Kreuz und dauert ca. eine halbe Stunde. Nach einer kurzen Über­wachungs­phase, können Sie die Klinik am selben Tag wieder ver­lassen. Im Rahmen der Nach­be­hand­lung werden ein­ge­setzte Harn­leiter­schienen von unseren Urolog:innen ambulant wieder ent­fernt.

Infos zu Kosten und Abrechnung

Steintherapien sind mit und ohne Zu­satz­ver­sicherung mög­lich.

  • Ohne private Krankenversicherung: Wir bieten spezielle Pakete mit attraktiven Preisen für Selbst­zahler an. Der An­teil Ihrer Sozial­ver­sicherung wird be­rück­sichtigt. Den Rest der Kosten tragen Sie selber.

  • Mit privater Krankenversicherung: Die Kosten für die Be­hand­lung, Operation und den Auf­ent­halt in unserer Klinik werden direkt (sofern ein Direkt­ver­rechnungs­vertrag vor­handen ist) mit Ihrer Pflicht- und Privat­ver­sicherung ver­rechnet. Voraus­setzung ist, dass Sie in Öster­reich sozial­ver­sichert sind.

Ihre Vorteile in der Privat­klinik Confraternität & Goldenes Kreuz

Die Behandlung in unserer Privat­klinik bietet Ihnen zahl­reiche Vor­teile:

Erfahrene Expert:innen

Wir verfügen über ein großes Netz­­werk an Spezialist:innen mit individuellen medizinische Schwer­­punkten und jahre­­langer Er­­fahrung.

Moderne Infrastruktur

Den behandelnden Ärzt:innen steht eine hoch­­moderne Infrastruktur zur An­­wendung neuester chirurgischer Techniken und moderner Therapien zur Ver­­fügung.

Flexible Termine

Profitieren Sie von flexibler Termin­­ver­­gabe ohne Warte­­zeit.

Persönliche Betreuung

Der:die Arzt:Ärztin Ihrer Wahl betreut Sie durch­­gehend per­sön­­lich: von der Be­ratung und Diagnostik über die Operation bis hin zur Nach­­be­treuung.

Wohlfühlambiente

Die exklusive Aus­stattung der Privat­­klinik Confraternität & Goldenes Kreuz sorgt für Wohl­­fühl­­ambiente während Ihres stationären Auf­­ent­­halts.

Häufig gestellte Fragen zur Laser­behandlung von Nieren­steinen

Was ist Laser­lithotripsie?

Zur Entfernung von Nieren- und Harn­leiter­steinen wenden unsere Spezialist:innen unter anderem mit der Laser­lithotripsie moderne, minimal-invasive Ver­fahren an. Dabei werden die Steine ge­zielt mit dem Laser zer­trümmert, sodass die ent­standenen kleinen Fragmente an­schließend auf natürlichem Weg über den Urin aus­ge­schieden oder direkt ent­fernt werden können.

Wie funktioniert die Laser­lithotripsie?

Bei der Laser­lithotripsie wird ein dünnes, flexibles Endoskop (Ureteroskop) schonend über die Harnröhre in die Harnleiter und bis in die Niere eingeführt. Über den dünnen Schlauch wird eine feine Laser­faser bis direkt zum Nieren- oder Harn­leiter­stein geschoben.

Sobald das Instrument optimal positioniert ist, wird der Laser ge­zielt auf den Stein aus­gerichtet und aktiviert. Der ge­bündelte Licht­strahl erzeugt hoch­energetische Impulse, die die Steine präzise in kleinste Fragmente zer­legen.

Nach der Zer­kleinerung werden die Stein­reste ent­weder auf natürlichem Weg über den Urin aus­ge­schieden, oder ge­zielt mit speziellen Instrumenten (z. B. Auf­fang­körbchen) ent­fernt. In manchen Fällen wird vor­über­gehend eine Harn­leiter­schiene ein­ge­setzt.

Der Eingriff kann in der Privat­klinik Confraternität & Goldenes Kreuz ent­weder unter Voll­narkose oder ört­licher Be­täubung durch­geführt werden.

Welche Vorteile bietet die Laser­lithotripsie?

Die Laserlithotripsie ist eine bewährte und effektive Methode zur Be­hand­lung von Nieren- und Harn­leiter­steinen – ins­besondere dann, wenn andere nicht-invasive Ver­fahren keinen aus­reichenden Erfolg er­zielt haben.

Zu den wichtigsten Vorteilen zählen:

  • Schonende Methode: Im Vergleich zu offenen Operationen ist der Ein­griff deut­lich weniger belastend für den Körper
  • Rasche Erholung: Patient:innen profitieren in der Regel von einer kurzen Genesungs­zeit
  • Weniger Schmerzen: Nach dem Ein­griff treten meist weniger post­operative Be­schwerden auf
Wann wird Laser­lithotripsie zur Entfernung von Nieren­steinen ein­ge­setzt?

Die Laserlithotripsie wird eingesetzt, wenn

  • Nieren- oder Harn­leiter­steine nicht von selbst ab­gehen,
  • starke Schmerzen oder Beschwerden auf­treten
  • andere Methoden zur Stein­ent­fernung nicht geeignet sind.

Mithilfe gründlicher Diagnostik (Ultra­schall, Röntgen, CT, Blut­unter­suchungen) klären unsere Spezialisten vorab ab, ob die Be­hand­lungs­methode für Sie geeignet ist.

Wie lange dauert der Klinik­auf­ent­halt?

Der stationäre Aufent­halt nach einer Ent­fernung von Nieren- oder Harn­leiter­steinen mit Laser­lithotripsie dauert in der Regel 1 – 2 Nächte.

Alternative Methoden können auch tages­klinisch durch­ge­führt werden.

Unsere Expert:innen für Stein­ent­fernungen

In unserer Klinik werden Sie von Spezialisten mit großer Er­fahrung im uro­logischen Be­reich (Stein­ent­fernung, Stein­manipulation) be­treut.

Prim. Univ.-Prof. Dr. Wilhelm A. Hübner
Facharzt für Urologie
Priv.-Doz. Dr. Markus Margreiter
Facharzt für Urologie