Welche Therapien werden im Prostata-Zentrum angeboten?
Prostata-Arterien-Embolisation (PAE)
Die PAE ist nur wenig invasiv, kommt ohne Allgemeinnarkose aus und stellt eine schonende Alternative zur Operation dar. Bei örtlicher Betäubung wird dem Patienten über eine Leistenarterie ein dünner Katheter in die Arterie der Prostata eingeführt. Mittels winziger Kunststoff-Kügelchen werden die kleinen Äste dieser Arterie dauerhaft verschlossen, was die Sauerstoff- und Nährstoff-Zufuhr unterbindet und so mittelfristig ein Schrumpfen der Prostata bewirkt.
In der Regel stellt sich bereits kurz nach der Behandlung eine für den Patienten merkbare Besserung der Beschwerden ein, gleichzeitig treten nur in den seltensten Fällen relevante Nebenwirkungen auf. Unter Umständen erspart die PAE den Patienten die dauerhafte Einnahme von Medikamenten.
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