Eine Magenspiegelung (Gastro­skopie) wird bei­spiels­weise durch­ge­führt, um die Mög­lich­keit von Magen­ge­schwüren oder Magen­­schleim­­haut­­ent­zündungen ab­zu­klären. Die Darm­spiegelung (Kolo­skopie) ist essentiell für die Früh­er­kennung von Darm­krebs. Im Rahmen des Ein­griffs können auch so­ge­nannte Polypen ab­ge­tragen werden. Beide Unter­suchungs­arten werden in der Privat­klinik Confraternität & Goldenes Kreuz minimal-invasiv, als so­ge­nannte „sanfte Kolo­skopie“ bzw. „sanfte Gastro­skopie“ an­ge­boten. Durch die Ver­ab­reichung eines Be­ruhig­ungs­mittels kann der endo­skopische Ein­griff schonend und schmerz­frei durch­ge­führt werden.

 

Wie läuft die endo­skopische Unter­suchung ab?

Die Magen- bzw. Darmspiegelung wird entweder ambulant, inner­halb von 2-3 Stunden (inkl. Vor­be­reitung, Ein­griff und an­schließender Über­wachung), oder im Rahmen eines stationären Auf­ent­halts durch­ge­führt.

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Vor dem Eingriff erfolgt eine Auf­klärung über die Unter­suchungs­art, Komplikationen die auf­treten können, not­wendige Vor­be­reitungen wie Ent­leerung bei einer Kolo­skopie, eventuelles Ab­setzen von ge­rinnungs­hemmenden Medika­menten etc. Diese Information er­halten Sie in der Regel vor­ab von dem:der je­weiligen Beleg­arzt:ärztin.

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Auf Wunsch wird eine „Kurz­narkose“ (Sedo­anal­gesie) ver­ab­reicht. Da­durch ver­läuft der Ein­griff für die Patient:innen schmerz­frei und ohne un­an­genehme Em­pfindungen. Ihr Kreis­lauf und Ihre Atmung werden während der Endo­skopie permanent über­wacht.

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Dauer und Ort der Über­wachung nach der Endo­skopie er­folgen individuell je nach Ein­griff und Art der Auf­nahme, ent­weder in der Über­wachungs­ein­heit oder im Patienten­zimmer. Die dies­be­züg­liche Ent­scheidung trifft Ihr:Ihre Beleg­arzt:ärztin.

HINWEIS

Wird bei Ihnen im Rahmen der Kolo­skopie oder Gastro­skopie eine „Kurz­narkose“ (Sedo­anal­gesie) durch­ge­führt, sind Sie im An­schluss nicht selbst fahr­tüchtig.

„Sanfte“ Magen- und Darm­spiegelung

Die Durchführung der „sanften“ Magen- und Darm­spiegelung ist Stand­ard in der Privat­klinik Confraternität & Goldenes Kreuz. Das be­deutet, dass auf Wunsch eine Lokal­anästhesie durch­ge­führt und be­gleitend eine sedierende Prä­medikation (Be­ruhigung) ver­ab­reicht wird. Patient:innen er­leben da­durch alle Ein­griffe schmerz­frei. Die „sanfte“ Magen- und Darm­spiegelung wird sowohl ambulant als auch stationär, in an­ge­nehmer Atmo­sphäre, durch­ge­führt.

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Virtuelle Koloskopie

Die „virtuelle Koloskopie" stellt eine weitere Be­sonder­heit der diagnostischen Mög­lich­keiten in der Privat­klinik Confraternität & Goldenes Kreuz dar. Dabei wird eine computer­tomo­graphische Unter­suchung des Dick­darms durch­ge­führt.

Darmspiegelung mit Künst­licher Intelli­genz

Als eine der ersten Privat­kliniken in Öster­reich können wir unseren Kolo­skopie-Patient:innen den Ein­satz Künst­licher Intelli­genz im Rahmen der Darm­spiegelung an­bieten. Die KI er­höht die Ent­deckungs­rate von potentiell ge­fähr­lichen Polypen im Darm und sorgt dafür, dass weniger Polypen über­sehen werden können. Somit kann die Kolo­skopie noch besser als bis­her zur Ver­hinder­ung von Darm­krebs bei­tragen.

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Häufig gestellte Fragen zum Einsatz Künstlicher Intelligenz

Wie verbessert künstliche Intelligenz die Polypen­er­kennung bei einer Koloskopie (Darm­spiegelung)?

Künstliche Intelligenz (KI) ist in der modernen Koloskopie ein wert­volles Hilfs­mittel zur Darm­krebs­vor­sorge. Die an das Endoskop an­ge­schlossenen KI-Systeme unter­stützen die Er­kennung von Polypen und können die Polypen­er­kennungs­rate (Adenom­erkennungs­rate, ADR) um etwa 10 – 12 % steigern.

Diese verbesserte Polypen­er­kennung ist besonders wichtig, da die Koloskopie als Vor­sorge­unter­suchung zur Prävention von Darm­krebs ein­gesetzt wird. Werden mehr Polypen früh­zeitig erkannt und ent­fernt, können mehr potenzielle Vor­stufen von Darm­krebs beseitigt werden.

Welche Vorteile bietet künstliche Intelligenz bei der Koloskopie zur Darm­krebs­vorsorge?

Künstliche Intelligenz (KI) bietet bei der Koloskopie mehrere ent­scheidende Vor­teile:

  • Konstant hohe Leistungs­fähig­keit: KI-Systeme arbeiten stets gleich­bleibend zu­ver­lässig und werden nicht müde.
  • Weniger übersehene Polypen: Die sogenannte Polypen-Über­sehungs­rate kann um rund 50 % gesenkt werden.
  • Erkennung kleinster Ver­änderungen: KI erkennt auch minimale Läsionen, die selbst für er­fahrene Expert:innen mit bloßem Auge schwer zu er­kennen sind.
Ändert sich der Ablauf der Darm­spiegelung durch den Ein­satz künstlicher Intelligenz?

Nein, der Ablauf der Koloskopie bleibt un­ver­ändert. Für Patient:innen ent­steht keine zu­sätz­liche Belastung, für den:die Arzt:Ärztin kein zu­sätz­licher Auf­wand.

Im Zentrum für Endoskopie der Privat­klinik Confraternität & Goldenes Kreuz wird das KI-System bei allen durch­ge­führten Darm­spiegelungen ein­gesetzt. Es wird während der Unter­suchung einfach aktiviert, analysiert die Bilder des Endoskops in Echt­zeit und berechnet fort­laufend, ob eine Ver­änderung der Darm­schleim­haut ein Polyp sein könnte. Ob ein Polyp ent­fernt wird, oder eine Gewebe­probe ent­nommen wird, ent­scheidet der:die Arzt:Ärztin.

Kontakt

Bitte kontaktieren Sie uns telefonisch, um einen Termin zu ver­ein­baren.

Anmeldung

Die Anmeldung zu einer Gastro­skopie oder Kolo­skopie er­folgt über Ihren:Ihre Beleg­arzt:ärztin.