Was ist Grauer Star?

Der Graue Star, medizinisch als Katarakt be­zeichnet, ist eine alters­bedingte oder krank­heits­bedingte Trübung der Augen­linse, die zu einer fort­schreitenden Ver­schlechterung der Seh­schärfe führt. Der über­wiegende Groß­teil der Be­troffenen leidet am Alters­star (Alters­katarakt), der zwischen 60 und 70 Jahren auf­tritt. Die Er­krank­ung kann aber auch an­ge­boren, oder ver­erbt sein. Auch UV-Strahlung, Diabetes, Rauchen, oder Ver­letzungen am Auge können das Risiko für Grauen Star erhöhen.

Welche Symptome sind bei Grauem Star typisch?

Eine Katarakt-Erkrankung entwickelt sich schleichend, oft über Monate oder sogar Jahre und ver­läuft völlig schmerz­frei. All­täg­liche Aktivitäten wie Lesen, Auto­fahren oder das Er­kennen von Gesichtern werden durch den Ver­lust der Seh­kraft zu­nehmend er­schwert. Wenn Sie folgende An­zeichen be­merken, sollten Sie eine:einen Augen­arzt:ärztin zur Ab­klärung auf­suchen:

  • Farben und Kontraste sind ver­schwommen
  • Umgebung wird wie durch einen Schleier oder Nebel wahr­ge­nommen
  • Sonne oder Licht blendet

Von der Diagnose zur individuellen Therapie

In der Privatklinik Confraternität & Goldenes Kreuz führen unsere er­fahrenen Augen­ärzt:innen eine gründ­liche Unter­suchung durch, bei der der Grad der Linsen­trübung sowie der all­gemeine Zu­stand Ihrer Augen genau analysiert wird. An­schließend be­sprechen wir ge­meinsam mit Ihnen die individuell passende Be­hand­lungs­option – in den meisten Fällen ist dies eine Katarakt-Operation.

Zum Leistungsspektrum zählen die Chirurgie des Katarakt (Grauer Star) mit Linsen­implantation ein­schließlich:

  • Einpflanzung von "torischen" Kunst­linsen zur Korrektur von Horn­haut­astigmatis­mus ("Horn­haut­ver­krümmung")
  • Einpflanzung von "Multifokal­linsen" und "EDOF-Linsen" zur Be­hebung der Presbyopie (Alters­sichtig­keit)
  • Behandlung des Nachstars (Nach­trübungen der Linsen­kapsel) nach Katarakt­operationen

Ablauf der Katarakt-Operation

Eine Katarakt-OP zählt heute zu den Routine­operationen und er­folgt in der Regel ambulant unter lokaler Be­täubung. Dabei wird die ge­trübte Linse durch eine klare Kunst­linse er­setzt. In vielen Fällen kann gleich­zeitig auch eine be­stehende Horn­haut­ver­krümmung (Astigmatis­mus) mit­korrigiert werden – für ein noch besseres Seh­ergebnis.

Nach einer kurzen Über­wachungs­phase können die meisten Patient:innen unsere Klinik bereits am selben Tag mit deut­lich ver­besserter Seh­kraft ver­lassen. Sollte es medizinisch not­wendig oder persön­lich ge­wünscht sein, bieten wir selbst­ver­ständ­lich auch die Mög­lich­keit eines stationären Auf­ent­halts in der an­ge­nehmen Atmosphäre unserer Klinik.

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Infos zu Kosten und Abrechnung

Katarakt-Operationen sind mit und ohne Zu­satz­ver­sicherung mög­lich.

  • Ohne private Krankenversicherung: Wir bieten spezielle Pakete mit attraktiven Preisen für Selbst­zahler an. Der An­teil Ihrer Sozial­ver­sicherung wird be­rück­sichtigt. Den Rest der Kosten tragen Sie selber.

  • Mit privater Krankenversicherung: Die Kosten für die Be­hand­lung, Operation und den Auf­ent­halt in unserer Klinik werden direkt (sofern ein Direkt­ver­rechnungs­vertrag vor­handen ist) mit Ihrer Pflicht- und Privat­ver­sicherung ver­rechnet. Voraus­setzung ist, dass Sie in Öster­reich sozial­ver­sichert sind.

Ihre Vorteile in der Privat­klinik Confraternität & Goldenes Kreuz

Die Behandlung in unserer Privat­klinik bietet Ihnen zahl­reiche Vor­teile:

Erfahrene Expert:innen

Wir verfügen über ein großes Netz­­werk an Spezialist:innen mit individuellen medizinische Schwer­­punkten und jahre­­langer Er­­fahrung.

Moderne Infrastruktur

Den behandelnden Ärzt:innen steht eine hoch­­moderne Infrastruktur zur An­­wendung neuester chirurgischer Techniken und moderner Therapien zur Ver­­fügung.

Flexible Termine

Profitieren Sie von flexibler Termin­­ver­­gabe ohne Warte­­zeit.

Persönliche Betreuung

Der:die Arzt:Ärztin Ihrer Wahl betreut Sie durch­­gehend per­sön­­lich: von der Be­ratung und Diagnostik über die Operation bis hin zur Nach­­be­treuung.

Wohlfühlambiente

Die exklusive Aus­stattung der Privat­­klinik Confraternität & Goldenes Kreuz sorgt für Wohl­­fühl­­ambiente während Ihres stationären Auf­­ent­­halts.

Häufig gestellte Fragen zum Grauen Star

Wie läuft die Katarakt-OP ab?

Die Operation des Grauen Stars (Katarakt) wird in der Privat­klinik Confraternität & Goldenes Kreuz in der Regel ambulant durch­ge­führt, Patient:innen können am selben Tag wieder nach Hause gehen.

Die Katarakt-OP erfolgt unter ört­licher Betäubung mit Tropf­betäubung, sodass eine Injektion ins Auge normaler­weise nicht er­forder­lich ist.

Während des Eingriffs

  • wird die getrübte Linse durch einen feinen, ca. 3 mm kleinen Schnitt zer­kleinert,
  • danach werden die Linsen­reste schonend ab­ge­saugt und
  • die künstliche Linse wird ein­ge­setzt.

Nach einer kurzen Ruhe­phase können unsere Patient:innen die Klinik bereits wenige Stunden nach der Operation wieder ver­lassen.

Wie lange dauert eine Katarakt-OP?

Die Katarakt-Operation dauert ca. 10 - 15 Minuten pro Auge und zählt zu den häufigsten Ein­griffen der Augen­heil­kunde. Unsere Spezialist:innen ver­fügen über jahre­lange Er­fahrung und können auf die moderne Infrastruktur der Privat­klinik Confraternität & Goldenes Kreuz zählen.

Was ist nach der Katarakt-OP zu be­achten?

Nach einer Operation des Grauen Stars können Patient:innen ihren ge­wohnten All­tag grund­sätz­lich wieder auf­nehmen, ohne größere Ein­schränkungen. Wichtig ist jedoch, dass in den ersten Tagen Manipulationen am operierten Auge ver­mieden werden.

Wichtige Hinweise für die Zeit nach der OP:

  • Nicht am Auge reiben oder drücken, um die Heilung nicht zu be­ein­trächtigen.
  • Entzündungs­hemmende Augen­tropfen ver­wenden (werden meist für 2 – 3 Wochen ver­schrieben).
  • Direkt nach der Operation kann die Sicht noch ver­schwommen oder un­scharf sein.
  • Die Sehschärfe ver­bessert sich in der Regel inner­halb weniger Tage.
Wie lange halten Kunst­linsen?

Die bei einer Katarakt-Operation ein­ge­setzte Kunst­linse hat in der Regel eine un­be­grenzte Lebens­dauer und muss normaler­weise nicht aus­ge­tauscht werden.

In manchen Fällen kann es je­doch nach etwa 2 – 3 Jahren zu einer Trübung der Linsen­kapsel kommen. Dieser so­ge­nannte Nach­katarakt kann das Seh­ver­mögen wieder lang­sam ver­schlechtern, lässt sich aber durch einen kurzen, ambulanten Laser­ein­griff rasch und un­kompliziert be­handeln.

Unsere Expert:innen für Augen­chirurgie

Unsere erfahrenen Spezialist:innen sorgen für best­mögliche Be­treuung und nach­haltige Ver­besserung Ihrer Seh­kraft.

Univ.-Prof. Dr. Rupert Menapace, Facharzt für Augenheilkunde

Univ.-Prof. Dr. Rupert Menapace zählt zu den inter­national renommiertesten Experten auf dem Ge­biet der Augen­chirurgie. Als lang­jähriger Leiter der Ab­teilung für Augen­heil­kunde an der Klinik Land­straße (vormals SMZ Süd) hat er maß­geb­lich zur Weiter­ent­wicklung moderner Operations­techniken bei­ge­tragen – ins­besondere im Bereich der Katarakt- und refraktiven Chirurgie sowie für Spezial­linsen zur Korrektur von Astigmatis­mus oder Alters­fehl­sichtig­keit.

Fokus auf Katarakt-Chirurgie
Mit über vier Jahrzehnten klinischer Er­fahrung, rund 40.000 Katarakt-OPs, zahl­reichen wissen­schaft­lichen Publikationen und inter­nationalen Vor­trägen ist Prof. Menapace nicht nur ein an­ge­sehener Operateur, sondern auch ein ge­schätzter Aus­bilder und Meinungs­führer in der Augen­heil­kunde.

OA Dr. Martin Rubey

OA Dr. Martin Rubey ist Fach­arzt für Augen­heil­kunde mit Spezialisierung auf Augen­chirurgie und Netz­haut­chirurgie. Er ver­fügt über ein hohes fach­­liches An­sehen und über­zeugt Patient:innen durch präzise Diagnostik, klare Be­ratung und ein ein­fühl­sames Auf­treten. Dr. Rubey bietet ein um­fassendes Leistungs­spektrum – von Vor­sorge­unter­suchungen (z. B. Glaukom, Makula­degeneration) über Laser­be­hand­lungen bis zu Katarakt­operationen und Lid­chirurgie.

Kontakt

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