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Was Sie über Osteoporose wissen sollten

Osteoporose (Knochen­schwund) entwickelt sich meist schleichend und bleibt lange unbe­merkt. Viele Betroffene haben zunächst keinerlei Beschwerden. Oft wird die Erkrankung erst entdeckt, wenn ein Knochen­bruch nach einer vergleichs­weise geringen Belastung auftritt.

Eine ältere Patientin wird von einer Ärztin mit einem Knochendichtemessgerät untersucht.

Was ist Osteoporose?

Osteoporose ist durch einen gestörten Knochen­stoff­wechsel gekennzeichnet, wodurch die Knochen dünner und poröser werden. Die Knochen­masse nimmt ab und die Knochen verlieren an Stabilität. In einem fortge­schrittenen Stadium sind die Knochen so porös, dass bereits kleine Stürze oder das Heben schwerer Lasten zu Brüchen führen können, wie etwa Wirbelkörper- oder Oberschenkelhalsfrakturen.

Wen betrifft Osteoporose?

Osteoporose ist weit verbreitet. Am häufigsten betroffen sind Frauen nach den Wechsel­jahren. Jede vierte Frau über 50 leidet an Osteo­porose. Nach der Meno­pause steigt das Risiko weiter an. Etwa 25 % der Osteo­porose-Fälle treten bei Männern auf.

Grundsätzlich gibt es einige Risiko­faktoren für die Ent­stehung von Osteo­porose. Dazu zählen familiäre Vor­be­lastung, Bewe­gungs­mangel, Unter­gewicht, Mangel­ernährung oder eine geringe Muskel­masse. Auch andere Erkran­kungen, wie z. B. POI (vorzeitige Ovarial­insuffi­zienz), erhöhen das Risiko für Osteo­porose. Besonders bei erhöhtem Risiko ist eine frühzeitige Prävention wichtig.

Kalziumreiche Ernährung hilft dabei, Osteoporose vorzubeugen.

Was können Sie selbst zur Vorbeu­gung tun?

Ein gesunder Lebens­stil, eine ausge­wogene, kalzium­reiche Ernährung sowie regel­mäßiges Ausdauer- und Kraft­training können helfen, Osteo­porose vorzubeugen. Bei Bedarf wird zudem eine Ergänzung mit Kalzium und Vitamin D empfohlen.

Wie wird Osteoporose festgestellt?

Die wichtigste Untersuchung ist die Knochen­dichte­messung (DXA- oder DEXA-Scan). Dabei wird mit einer speziellen, strahlungs­armen Röntgen­technik die Knochen­mineral­dichte gemessen. Diese Unter­suchung gilt als Gold­standard zur Diagnose von Osteo­porose.

Wie kann Osteoporose behandelt werden?

Es ist wichtig, Osteo­porose früh zu erkennen und zu behandeln, damit Knochen­brüche verhindert und weiterer Knochen­abbau gestoppt werden können. Die Behand­lung der Osteo­porose basiert auf drei Säulen:

  • einem Bewegungs­programm,
  • einer ausgewo­genen, kalzium­reichen Ernährung sowie
  • einer medikamen­tösen Therapie.

Infos und Kontakt:


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