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Musterzimmer macht zukünftige Patientenzimmer erlebbar

Wie entsteht ein Patienten­zimmer, das Sicher­heit, Funktio­nalität und Wohlbe­finden vereint? Welche Anforde­rungen müssen Einrichtung, Ausstattung und Materialien erfüllen, damit Patient:innen maximalen Komfort und Mitarbeitende optimale Rahmen­bedin­gungen für ihre tägliche Arbeit vorfinden? Das derzeit einge­richtete Muster­zimmer für den Neubau der Privatklinik Confra­ternität & Goldenes Kreuz liefert wertvolle Erkenntnisse und Antworten auf diese Fragen.

Mehr als ein Patienten­zimmer

Musterzimmer für die neue Klinik der Privatklinik Confraternität & Goldenes Kreuz

Die neuen Patienten­zimmer sollen nicht nur medizi­nischen und funktionalen Anforde­rungen gerecht werden, sondern auch eine Umgebung schaffen, in der sich Patient:innen bestmöglich aufgehoben fühlen. Dazu tragen licht­durch­flutete freundliche Räume (großteils mit Balkon), ein stimmiges Farbkonzept, eine hochwertige Hotel-Aus­stattung und ein hoher Anteil an Einbett­zimmern bei. Ausreichend Stauraum, ein persönlicher Safe sowie ein individuell regulier­bares Raumklima sorgen für höchsten Komfort während des Aufenthalts.

Ergänzt wird dieses Konzept durch zahlreiche Details wie Bademantel, Hausschuhe, Föhn und Hygiene­artikel sowie einen begrünten Garten mit Sitz­gelegen­heiten, der Raum für Ruhe und Entspannung bietet. So entsteht ein Umfeld, das Komfort, Privatsphäre und Wohlbefinden vereint und Patient:innen auf ihrem Weg zur Genesung bestmöglich unterstützt.

So entsteht das Patienten­zimmer der Zukunft

Als Prototyp für die zukün­tigen Patienten­zimmer bildet das Muster­zimmer die geplante Standard­ausstattung und die vorgesehenen Abläufe realitätsnah ab. Da rund 80 Prozent der Zimmer in der neuen Klinik als Einbettzimmer errichtet werden, wurde bewusst ein Einbett­zimmer mit dazu­gehöriger Nasszelle als Muster­raum umgesetzt.

Im Fokus stehen dabei zahlreiche Aspekte: von der Raum­aufteilung über Bewegungs­flächen und Stau­raum­lösungen bis hin zu den Materialien von Boden, Wänden und Decken. Auch die Beleuchtung, die technische Ausstattung sowie die Anforderungen aus Pflege, Medizin, Hygiene und Reinigung werden im Detail überprüft.

Hohe Anforderungen an moderne Patienten­zimmer

Badezimmer des Musterzimmers

Die Patientenzimmer der neuen Klinik sollen moderne Pflege- und Behand­lungs­prozesse optimal unterstützen und gleichzeitig ein Höchstmaß an Komfort, Sicherheit und Barriere­freiheit bieten. Besonderes Augenmerk liegt auf hochwertigen, hygie­nischen und pflege­leichten Materialien sowie auf einer nachhal­tigen Nutzung der Ausstattung.

Bereits bei der Planung sind zahlreiche technische, funktionale und gesetzliche Anfor­derungen zu berücksichtigen. Dazu zählen unter anderem Vorgaben zu Barriere­freiheit, Schall­schutz, Beleuch­tungs­stärken, Notstrom­versorgung und Schwestern­ruf­anlagen ebenso wie gesetzliche Standards hinsichtlich Raum­größen, Raum­höhen, natürlicher Belichtung und Beleuchtung. Darüber hinaus werden die Zimmer so konzipiert, dass sie flexibel genutzt und bei zukünftigen Anforde­rungen entsprechend angepasst werden können.

Zudem sollen die Zimmer eine höchst ange­nehme Aufent­halts­qualität für Patient:innen schaffen und gleichzeitig optimale Arbeits­bedin­gungen für Mitarbeitende ermöglichen. Die Gestaltung orientiert sich darüber hinaus an den Prinzipien der Healing Archi­tecture, die durch eine positive Umgebung das Wohlbe­finden und den Genesungs­prozess fördern soll.

Intensive Test­phase durch Nutzer­ver­treter:innen

Vorraum mit Garderobe des Musterzimmers

Bevor die endgültige Ausfüh­rung festgelegt wird, wird das Muster­zimmer umfassend erprobt. Dabei werden unter anderem die Funktio­nalität und Praxis­taug­lichkeit für Pflege- und Behand­lungs­abläufe, das Farb­konzept, die hygienische Umsetz­barkeit sowie die Belast­barkeit der eingesetzten Materialien bewertet.

Auch andere wichtige Details werden überprüft: Stimmen die Bewegungs­flächen? Sind Licht­schalter, Steck­dosen und Hand­tuch­haken an den richtigen Stellen platziert? Lassen sich Arbeits­abläufe effizient gestalten? Ziel ist es, bereits im Vorfeld mögliche Verbes­serungen zu erkennen und in die weitere Planung einfließen zu lassen.

An der Bewertung des Musterzimmers sind Nutzer­vertre­ter:innen aus unter­schied­lichen Bereichen beteiligt. Dazu zählen Pflege, Ärzt:innen, Hygiene, Einkauf, Physio­therapie, Haus­technik, Medizin­technik und Infra­struktur. Durch die interdis­ziplinäre Erprobung wird sicher­gestellt, dass die zukünf­tigen Patienten­zimmer den Anfor­derungen aller betei­ligten Berufs­gruppen gerecht werden und gleichzeitig den Bedürfnissen unserer Patient:innen bestmöglich entsprechen.

Infos und Kontakt:

Auf unserer Bauseite finden Sie detail­lierte Informa­tionen und aktuelle Ent­wick­lungen zu unserem Klinik­neubau.