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Metabolische Chirurgie zur Behandlung von Adipositas und Diabetes

Eine Magenbypass-Ope­ration dient nicht nur der lang­fristigen Gewichts­korrektur, sondern auch der Behand­lung von Diabetes mellitus Typ 2. Nach dieser Operation normali­siert sich das Körper­gewicht und in einigen Fällen verschwindet auch der Diabetes mellitus2. Unser Belegarzt Univ.-Prof. Dr. Gerhard Prager, Facharzt für Allgemein­chirurgie und Bauch­chirurgie, klärt über die Chancen und Möglich­keiten dieses chirur­gischen Eingriffs auf.

Adipositas-Experte  Univ.-Prof. Dr. Gerhard Prager ist Facharzt für Allgemeinchirurgie und Bauchchirurgie.

Gesundheitsrisiko durch Begleit­erkran­kungen

Ein Body-Mass-Index (BMI) von 30 gilt als Zeichen für Fett­leibig­keit. Dies beein­trächtigt nicht nur das Wohl­befinden, sondern ist auch ein großer Risiko­faktor für die mensch­liche Gesund­heit. Menschen aus dieser Risiko­gruppe haben häufig mit Problemen wie Herz-Kreis­lauf-Erkrankungen und Diabetes zu kämpfen. Die Zahl der über­gewich­tigen Menschen nimmt rapide zu, insbe­sondere unter den Bewoh­ner:innen von Mega­städten. Bereits 2,1 Millia­rden Menschen sind übergewichtig und 671 Millio­nen gelten als fett­leibig (mit deutlichen Anzeichen von Fett­leibig­keit).

Chirurgie als letzte und wirk­samste Maß­nahme

Oft haben die Betroffenen ihr ganzes Leben lang mit Diäten und Fitness­programmen gegen die Fett­leibig­keit ange­kämpft, doch leider waren all diese Bemühungen erfolglos. Das chirur­gische Verfahren der Magenby­pass-Ope­ration hilft, die Nahrungs­aufnahme zu reduzieren und führt zu einem schnellen Gewichts­verlust. "Allerdings ist diese Methode kein lebens­langer Freifahrtschein", warnt Prof. Prager. "Eine Ergänzung mit Vitami­nen in Form von Nahrungs­ergänzungs­mitteln ist wichtig. Regel­mäßige Bewegung ist Pflicht, vor allem Kraft­training, um Fett und nicht Muskeln zu verbrennen."

Magenbypass bringt Doppel­nutzen

Für Gerhard Prager ist ein chirurgi­scher Eingriff die beste Möglich­keit, Fett­leibig­keit zu behandeln. "Unsere Studien zeigen, dass die Magen­bypass-Ope­ration eine langfristig wirksame Methode zur Bekämpfung der Fett­leibig­keit ist. Zehn Jahre nach der Operation sind die meisten Patient:innen deutlich schlanker als vor der Operation." Der operative Eingriff dient nicht nur der Gewichts­korrektur, sondern auch der Behand­lung von Diabetes mellitus Typ 2. Nach einer Magen­bypass-Ope­ration normalisiert sich das Körper­gewicht und in einigen Fällen verschwindet auch der Diabetes mellitus2.

Frauen haben weniger Angst vor der Operation

Obwohl fettleibige Männer viel zahl­reicher sind als Frauen, sind 80 Prozent der Patient:innen, die sich einer Operation unterziehen, Frauen. Prof. Prager erklärt dies so: "Frauen haben komplexere Probleme mit einem dicken Körper als Männer. Sie wollen viel früher eine Veränderung. Die Männer, die auf dem OP-Tisch landen, haben eine fortge­schrittene Form der Adipositas."

Infos und Kontakt:


Univ.-Prof. Dr. Gerhard Prager
Facharzt für Allgemeinchirurgie uns Bacuhchirurgie
T: +43 660 489 58 51
E: dr.prager_ordination@icloud.com

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